Sexuelle Selbstbestimmung stärken:
Forschung, Praxis und nachhaltige Impulse
Im Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (ehemals BZgA)-geförderten Forschungsprojekt ReWiKs: Sexuelle Selbstbestimmung und Behinderung – Reflexion, Wissen, Können als Bausteine für Veränderungen wurde im letzten Jahrzehnt der Grundstein für eine vertiefte Auseinandersetzung mit sexueller Selbstbestimmung gelegt. Von 2014 bis 2024 entstanden praxisnahe Materialien und innovative Formate, die Menschen mit Behinderungserfahrungen, Fachkräften und Organisationen in der Eingliederungshilfe dabei halfen, die Leitlinien gelingender sexueller Selbstbestimmung umzusetzen.
Das ReWiKs-Medienpaket (erhältlich über das BIÖG) und ergänzende Publikationen sowie Bildungsformate tragen dazu bei, Haltungen, Strukturen und Praktiken in besonderen Wohnformen zu reflektieren. Sie setzen Impulse, die sexualitätsfreundliche Lebensrealitäten fördern und organisationsentwickelnde Veränderungen unterstützen.
Ab 2025 wird diese Arbeit fortgeführt und nachhaltig weiterentwickelt. Zahlreiche Formate werden durch das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit gefördert und stehen Interessierten Personen kostenfrei zur Verfügung.
Die Aktivitäten im ReWiKs-Universum werden von trinnovation – Organisationsentwicklung im Sozialwesen koordiniert und gemeinsam mit Fachleuten aus Praxis, Forschung und Selbstvertretungen verstetigt. Unser Motto: Bewährtes erhalten – aktuelle Bedarfe aufgreifen – ein Wechselspiel zwischen „Weiterentwicklung und „Verstetigung“. Die Erfahrungen von Expert*innen in eigener Sache und die Rückmeldungen von Fachkräften und Wissenschaftler*innen bilden die Grundlage, um die bewährten ReWiKs-Formate in neuem Gewand zu präsentieren.
trinnovation beauftragt durch
ReWiKs-Leitlinien
&
ReWiKs-Medienpaket
Leitlinien gelingender sexueller Selbstbestimmung
Im Mittelpunkt des ReWiKs-Medienpakets und aller Aktivitäten im ReWiKs-Universum stehen die Leitlinien gelingender sexueller Selbstbestimmung. Diese wurden während der ersten Projektphase (2014–2019) von Prof.Dr. S. Jennessen (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof.*in Dr.*in B. Ortland (katho NRW) und Prof.*in Dr.*in K. Römisch (EvH Bochum) entwickelt. Sie bieten eine wissenschaftlich fundierte Zielperspektive für die Förderung sexueller Selbstbestimmung und definieren einen idealen Zustand, auf den mit unterschiedlichen Ansätzen, Zielgruppen und Formaten hingearbeitet wird.
Die Leitlinien gelingender sexueller Selbstbestimmung sind sowohl in Leichter Sprache als auch in Fachsprache verfügbar, um alle Zielgruppen zu erreichen.
Die drei Bausteine des ReWiKs-Prozesses: Reflexion, Wissen, Können
Die Inhalte des ReWiKs-Medienpakets sind den drei zentralen Bausteinen Reflexion, Wissen und Können zugeordnet. Diese Struktur erleichtert die Orientierung im Material und fördert eine gezielte Anwendung. Durch Querverweise und inhaltliche Verknüpfungen ergänzen sich die Materialien und bilden eine zusammenhängende Einheit.
In der Praxis können die Materialien flexibel genutzt werden – sei es einzeln und anlassbezogen oder eingebettet in einen umfassenden Veränderungsprozess (ReWiKs-Prozess), der darauf abzielt, die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungserfahrungen in Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe zu stärken.
Reflexion als Schlüssel für nachhaltige Veränderungen
Die Reflexion von Haltungen, Strukturen und Praktiken rund um sexuelle Selbstbestimmung in Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe bildet die Basis für nachhaltige Veränderungen und Organisationsentwicklungsprozesse.
Praxiserprobtes Wissen für gezielte Weiterentwicklung
Das Wissen zum Thema wird durch verschiedene Materialien erweitert – darunter Arbeitshilfen, Fortbildungsentwürfe und Themenhefte, die praxisnah und anwendungsorientiert gestaltet sind.
Handlungskompetenz durch konkrete Informationen
Im Bereich Können stehen konkrete Informationen im Fokus: Begriffe, Konzepte, Handlungsempfehlungen für Veränderungsprozesse und vertiefende Inhalte zu spezifischen Aspekten sexueller Selbstbestimmung.
ReWiKs – unsere Kooperationspartner*innen
Wege zur Erweiterung der sexuellen Selbstbestimmung:
Ihre Optionen im ReWiKs-Universum
Werden Sie Teil der ReWiKs-Community! Ab sofort erwartet Sie eine vielfältige Auswahl an Bildungsformaten, die darauf abzielen, die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungserfahrungen zu erweitern. Diese Angebote eröffnen neue Perspektiven, verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit Anforderungen aus der Praxis und fördern Veränderungsprozesse in Organisationen der Eingliederungshilfe.
Das ReWiKs-Universum bietet zwei Kategorien von Formaten:
BIÖG-geförderte Angebote: Diese kostenfreien Formate stehen allen Interessierten offen und schaffen niederschwellige Zugänge für eine erste Erkundung des Themenfelds. Mit der Teilnahme an der ReWiKs-Materialschulung und an mindestens einem offenen ReWiKs-Forum haben Sie bereits zwei Module auf dem Weg zum Zertifikat „ReWiKs-Lots*in“ absolviert.
Ergänzungs – Angebote von trinnovation: Vertiefen Sie spezifische Themen im Kontext der sexuellen Selbstbestimmung in Feldern der Eingliederungshilfe. Sie erweitern gezielt Ihr Wissen und ergänzen durch die selbstbestimmte Modul-Wahl Ihr methodisches Repertoire– individuell und flexibel.

Die ReWiKs-Medienpaket-Schulungen - Anmeldung & weitere Informationen
Medienpaket-Schulungen - Alltagssprache (online)
Die Schulung richtet sich an interessierte Fachkräfte aus dem Bereich sexuelle Bildung, Beratung und an Einrichtungen der Eingliederungshilfe.
Ziele der Schulung sind die Vermittlung von allgemeinen Hinweisen zum ReWiKs-Medienpaket, Einblicken in die Leitlinien sexueller Selbstbestimmung, die ReWiKs-Bausteine Reflexion, Wissen und Können,sowie vertiefte Materialkompetenz durch angeleitete Selbstanwendungen.
Wichtig: Für die Teilnahme an der ReWiKs-Material-Schulung benötigen Sie einen Zugang zur ReWiKs-Plattform. Die ReWiKs-Plattform bietet digital den Zugriff auf das gesamte ReWiKs-Medienpaket.
Online-Veranstaltungen November/Dezember 2025
05.11.2025 | 10.00-13.00 → Zur Anmeldung
03.12.2025 | 10.00-13.00 → Zur Anmeldung
Termine 2026 folgen
Medienpaket-Schulungen - Einfache Sprache (online)
Die Schulung richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten, die in besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe leben.
Ziele der Schulung sind die Vermittlung von
- allgemeinen Hinweisen zum Medienpaket
- Einblicken in die Leitlinien sexueller Selbstbestimmung, die ReWiKs-Bausteine Reflexion, Wissen und Können,
- sowie vertiefte Materialkompetenz durch angeleitete Selbstanwendungen
Online-Veranstaltung
17.10.2025 und 24.10.2025 | 9.30-12.00 → ausgebucht
Termine 2026 folgen
Hinweis: Die Schulung ist jeweils auf 2 Termine aufgeteilt, die im Abstand von einer Woche stattfinden.
Medienpaket-Schulungen - Einfache Sprache (Präsenz)
Präsenz-Veranstaltung
Interessenbekundung und Terminvereinbarung auf Anfrage: rewiks(at)trinnovation.de
Mögliche Veranstaltungsorte: Freizeitstätten, Tagesstätten, Werkstätten, Bildungsräume in Wohnangeboten.
Hinweis: Die Schulung wird auf 2 Termine aufgeteilt, die an zwei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden.
Informationen zur Anmeldung
Wichtig: Für die Teilnahme an den ReWiKs-Material-Schulungen benötigen Sie einen Zugang zur ReWiKs-Plattform. Die ReWiKs-Plattform bietet digital den Zugriff auf das gesamte ReWiKs-Medienpaket.

Die Vernetzungsformate - Anmeldung & weitere Informationen
offene ReWiKs-Foren (online)
Die offenen ReWiKs-Foren sind ein digitales Vernetzungsformat im Themenfeld der sexuellen Selbstbestimmung und richten sich an Expert*innen in eigener Sache, Fachkräfte im Bereich sexuelle Bildung, Beratung, an Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weitere interessierte Personen. Sie bieten allen Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über grundlegende Praxisfragen und individuelle Anliegen auszutauschen. Jedes Forum hat einen thematischen Schwerpunkt.
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich im Rahmen des ReWiKs-Universums zu vernetzen und neue Impulse für die Gestaltung sexualitätsfreundlicher Lebenswelten zu gewinnen.
Online-Veranstaltungen
Forum 5: Do. 30.10.2025 | 10.00-12.30 Uhr → Zur Anmeldung
„…und dann auch noch queer! | Sexuelle Vielfalt und Behinderung im Fokus.“ Zu Gast: Helga Hedi Denu, Leiterin Beratungskompetenzzentrum, Beratungsstellen geschlechtliche Vielfalt e.V., www.Geschlechtliche-Vielfalt.de und Ulla Kenntner, Vorstandsmitglied von queerhandicap e.V.
Forum 6: Fr. 05.12.2025 | 10.00-12.30 Uhr → Anmeldefenster noch nicht geöffnet→Zur Vormerkung
„Sexuelle Selbstbestimmung leben -Behinderungen reduzieren – Teilhabe umsetzen“ Zu Gast: Prof. Dr. S. Jennessen, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Rehabilitationswissenschaften, Pädagogik bei Beeinträchtigungen der körperlich-motorischen Entwicklung
Gibt es Themen, die Sie in diesem bundesweiten Netzwerkformat vermissen? Verfügen Sie über Expert*innen-Wissen oder suchen ein Forum um Ihr Projekt im Kontext sexueller Selbstbestimmung zu präsentieren? Wir freuen uns über Ihre Nachricht!
Abgeschlossene Veranstaltungen
Forum 4: Fr. 19.09.2025 | 10.00-12.30 Uhr
Thema: „ Körper und Lust im Fokus – Sexualität bei Menschen mit komplexen Behinderungen“ | Praxisimpulse mit dem LIS-Konzept
Forum 3: Fr.04.07.20025 |10.00-12.30 Uhr
Thema:„Material trifft Praxis: Sexualpädagogische Materialbörse für mehr sexuelle Selbstbestimmung in der Eingliederungshilfe“
Forum 2: Fr. 04.04.2025 | 10.00-12.30 Uhr
Thema: Zwickmühlen sexueller Selbstbestimmung? – Wie Spannungsfelder neue Wege eröffnen können
Forum 1: Freitag, den 28.02.2025 | 10-12.30 Uhr
Thema: Tabu oder Teilhabe? Sexarbeit im inklusiven Kontext

Der Zertifikatskurs "ReWiKs-Lots*in"
Informationen & Anmeldung
Der Zertifikatskurs „ReWiKs-Lots*innen richtet sich an Fach- und Leitungskräfte der Eingliederungshilfe und kombiniert kostenfreie mit kostenpflichtigen ReWiKs-Modulen. Das hybride Format integriert eine zweitägige Präsenzveranstaltung mit zeitlich flexibel buchbaren Online-Elementen (Materialschulung, drei thematische Fokus-Module, Offenes Forum) und begleitendem Selbststudium. Nach erfolgreichem Abschluss aller Pflichtmodule (Materialschulung, Präsenzblock, offenes ReWiKs-Forum) sowie der Teilnahme an drei frei wählbaren Fokus-Module erwerben die Teilnehmenden das Zertifikat „ReWiKs-Lotse/Lotsin“.
Die Fortbildung qualifiziert die Teilnehmenden, das wissenschaftlich evaluierte ReWiKs-Medienpaket einzusetzen, organisationsinterne Entwicklungsprozesse zur sexuellen Selbstbestimmung anzustoßen und als Multiplikator*innen zu wirken. Einrichtungen profitieren von erprobten Materialien, einem strukturierten Veränderungsfahrplan und erhöhter Handlungssicherheit, während die Teilnehmenden ihre Fachkompetenz vertiefen, ihre professionelle Haltung reflektieren und sich in einem bundesweiten Netzwerk verorten.
Mit rund 35 Unterrichtseinheiten (UE) gewährleistet der Kurs einen hohen Praxisbezug, eine barrierearme Lernumgebung und fördert den Wissenstransfer zwischen Forschung und beruflicher Praxis.
Sie haben bereits an wenigstens einem ReWiKs-Forum und/oder der Materialschulung teilgenommen? Super, dann haben Sie schon zwei Module absolviert und damit die besten Voraussetzungen als zukünftige*r ReWiKs-Lots*in/Lots*e.
regionale Standorte (Präsenzveranstaltungen)
jeweils 09:00 – 16:30 Uhr
24./25.November 2025 in Berlin mit Humboldt Innovation/KoRA & lebenlernen gGmbH&Zukunftssicherung Berlin e.V.
Veranstaltungsort:
Im Mühlenfelde 3, 14167 Berlin
01./02.Dezember 2025 in Steinfurt (NRW) mit DRK Bildungsakademie Steinfurt
Veranstaltungsort:
DRK Bildungsakademie Steinfurt, Bahnhofsplatz 9, 48565 Steinfurt
26./27. Januar 2026 in München mit Stiftung Leben Pur
Veranstaltungsort:
VIVA CLARA, Kistlerhofstr. 144, 81379 München
03./04. Februar 2026 in Hamburg mit Famileinplanungszentrum Hamburg (FPZ)
Veranstaltungsort:
Familienplanungszentrum e.V., Bei der Johanniskirche 20, 22767 Hamburg
Hinweis zur Barrierefreiheit: Zugang zu den Räumen über eine Zufahrt mit 20% Steigung oder Treppen.
17./18.März 2026 in Brandenburg mit AWO Bezirksverband Brandenburg Süd e.V.
Veranstaltungsort:
AWO Louise Schroeder Bildungszentrum, Alexander-von-Humboldt-Straße 43, 03222 Lübbenau/Spreewald
Module im Überblick
Die Fortbildung bündelt die gesamte ReWiKs-Power. Für die wirksame Erweiterung sexueller Selbstbestimmung – und für mehr Sexualitätsfreundlichkeit in Organisationen der Eingliederungshilfe. Sie bietet Impulse zur passgenauen Multiplikation und Anwendung des ReWiKs-Medienpakets im organisationalen Wirkungskreis und damit der gezielten Weiterentwicklung von Haltungen, Strukturen und Praktiken. Die Fortbildung ist hybrid aufgebaut: Sie verbindet Online-Lernphasen, einen zweitägigen Präsenzblock sowie flexibel buchbare Online-Fokus-Module – wissenschaftlich fundiert und methodisch vielfältig.
Module im Überblick (Gesamtumfang: 35 Unterrichtseinheiten).
- 1x Materialschulung (online)
- 1x Präsenzblock (bundesweit in unterschiedlichen Regionen, 2 Fortbildungstage)
- 3x Fokus-Module (frei wählbar, online)
- Mindestens 1x ReWiKs-Forum
- Selbststudium
Nach erfolgreicher Teilnahme an allen fünf Modulen Im Qualifizierungszeitraum Oktober 2025 bis Februar 2027 erhalten Sie das Zertifikat „ReWiKs-Lots*in 2025/2026“.
ReWiKs-Lots*innen Zertifikat
Nach erfolgreicher Teilnahme an allen Pflichtmodulen (35 UE) im Qualifizierungszeitraum bis Dezember 2026 erhalten Sie das Zertifikat „ReWiKs Lots*in“.
Preis
Teilnahmegebühr: 895 Euro inkl.MwSt.
für das Gesamtpaket aus Präsenzveranstaltung und drei Fokus-Modulen inkl. Tagesverpflegung & Getränke, exkl. Anreise & Aufenthalt.
Die ReWiKs-Materialschulungen und die offenen ReWiKs-Foren werden im Auftrag des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Fokus‑Module | Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!
Fokus‑Module – Vertiefen • Reflektieren • Anwenden
Unsere Fokus‑Module greifen aktuelle Fachthemen rund um gelingende sexuelle Selbstbestimmung auf. Jedes Modul wird von ausgewiesenen Expert*innen moderiert, orientiert sich thematisch an den ReWiKs‑Leitlinien und kombiniert kurze Fachimpulse mit interaktiver Praxisreflexion.
Frei buchbar: Ideal, um einzelne Schwerpunkte bedarfs‑ und interessengeleitet zu vertiefen, ohne den gesamten Zertifikatskurs belegen zu müssen.
Wahlpflicht im Zertifikatskurs: Drei Module sind obligatorische Bausteine auf dem Weg zum Zertifikat „ReWiKs‑Lots*in“.
So gestalten Sie Ihr persönliches Lernmenü flexibel und erweitern Ihr Handlungsrepertoire Schritt für Schritt – wissenschaftlich fundiert, praxisnah und barrierearm.
Fokus - Module | Alle Info´s, Themen, Referent*innen finden Sie hier. Die Veranstaltungen werden laufend aktualisiert
Hier finden Sie ab dem 15.08.2025 eine Übersicht aller buchbaren Fokus – Module.
[26-001.1] Sexuelle Selbstbestimmung bei Menschen mit Komplexer Behinderung(2025)
Üerblick
Das Modul vermittelt eine positive, menschenrechtsbasierte Haltung zu Sexualität im Kontext komplexer Behinderung. Es beleuchtet zentrale Alltagsfragen, zeigt Herausforderungen und Gelingensbedingungen auf und bietet praxisnahe Handlungsoptionen, um Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf auf dem Weg zu einer selbstbestimmten Sexualität zu begleiten. Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht es sich besonders auf die Leitlinien 1, 4, 6 und 10.
Eckdaten
Datum:14.11.2025 | Uhrzeit: 09.00-13.00 Uhr | Umfang: 5 UE | Format: Online
Referent*in: Ilona Westphal, M. Ed.
Ziele
- Positive, menschenrechtsbasierte Grundhaltung zur Sexualität stärken
- Sicherheit im Umgang mit dem Thema im Betreuungsalltag gewinnen
- Besondere Lebenslagen bei komplexer Behinderung verstehen
- Handlungsoptionen zur Förderung selbstbestimmter Sexualität kennen
Lernziele
- Sexualität im Kontext komplexer Behinderung differenziert beschreiben
- Wünsche, Grenzen und Bedürfnisse auch ohne klare Lautsprache erkennen
- Praxistaugliche Unterstützungsansätze im Alltag anwenden
- Herausforderungen und Gelingensbedingungen einschätzen
- Schutz-, Teilhabe- und Kommunikationsperspektiven berücksichtigen
Abstract
Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht, doch nicht allen Menschen wird ihr Recht auf Sexualität und sexuelle Selbstbestimmung zugestanden und nicht alle werden diesbezüglich adäquat begleitet, unterstützt und empowert. Dies betrifft insbesondere Menschen mit einem hohen Unterstützungsbedarf, also Menschen mit Komplexer Behinderung. Als Unterstützer*innen sind wir die Schlüsselpersonen, wenn es darum geht die Sexualitätsentwicklung zu fördern und eine selbstbestimmte Sexualität zu ermöglichen. Menschen mit Komplexer Behinderung sind von uns abhängig und dies betrifft auch den Lebensbereich der Sexualität.
Der Umgang mit dem Thema kann herausfordernd sein und wirft Fragen auf: Was bedeutet „Sexualität“ für Menschen mit Komplexer Behinderung? Wie verhalte ich mich zu dem Thema im Alltag, in der Betreuung und Pflege? Woher weiß ich, was mein Gegenüber sich wünscht oder welche Grenzen bestehen, wenn z. B. eine verbalsprachliche Kommunikation nicht möglich ist und auch andere Kommunikationswege nicht immer eindeutig zu interpretieren sind? Wie kann ich Menschen mit Komplexer Behinderung auf dem Weg zu einer (möglichst) selbstbestimmten Sexualität bestmöglich unterstützen?
Neben einer positiven Haltung zu Sexualität im Umfeld von Menschen mit Komplexer Behinderung, benötigen Unterstützungspersonen Handlungskompetenzen. Wir schauen auf die Besonderheiten der Lebenssituation des Personenkreises und ihre Auswirkungen auf die sexuelle Selbstbestimmung. Wir eruieren Herausforderungen und Gelingensbedingungen, sowie konkrete Möglichkeiten zur Unterstützung der sexuellen Entwicklung bei Komplexer Behinderung in der Praxis.
Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Fokus-Modul in besonderem Maße auf die Leitlinien 1, 4, 6 und 10 – und stärkt damit die Bedingungen für gelingende sexuelle Selbstbestimmung im Alltag.
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[26-001.2] Sexuelle Selbstbestimmung bei Menschen mit Komplexer Behinderung(2026)
Üerblick
Das Modul vermittelt eine positive, menschenrechtsbasierte Haltung zu Sexualität im Kontext komplexer Behinderung. Es beleuchtet zentrale Alltagsfragen, zeigt Herausforderungen und Gelingensbedingungen auf und bietet praxisnahe Handlungsoptionen, um Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf auf dem Weg zu einer selbstbestimmten Sexualität zu begleiten. Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht es sich besonders auf die Leitlinien 1, 4, 6 und 10.
Eckdaten
Datum: 07.05.2026 | Uhrzeit: 09.00-13.00 Uhr | Umfang: 5 UE | Format: Online
Referent*in: Ilona Westphal, M. Ed.
Ziele
- Positive, menschenrechtsbasierte Grundhaltung zur Sexualität stärken
- Sicherheit im Umgang mit dem Thema im Betreuungsalltag gewinnen
- Besondere Lebenslagen bei komplexer Behinderung verstehen
- Handlungsoptionen zur Förderung selbstbestimmter Sexualität kennen
Lernziele
- Sexualität im Kontext komplexer Behinderung differenziert beschreiben
- Wünsche, Grenzen und Bedürfnisse auch ohne klare Lautsprache erkennen
- Praxistaugliche Unterstützungsansätze im Alltag anwenden
- Herausforderungen und Gelingensbedingungen einschätzen
- Schutz-, Teilhabe- und Kommunikationsperspektiven berücksichtigen
Abstract
Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht, doch nicht allen Menschen wird ihr Recht auf Sexualität und sexuelle Selbstbestimmung zugestanden und nicht alle werden diesbezüglich adäquat begleitet, unterstützt und empowert. Dies betrifft insbesondere Menschen mit einem hohen Unterstützungsbedarf, also Menschen mit Komplexer Behinderung. Als Unterstützer*innen sind wir die Schlüsselpersonen, wenn es darum geht die Sexualitätsentwicklung zu fördern und eine selbstbestimmte Sexualität zu ermöglichen. Menschen mit Komplexer Behinderung sind von uns abhängig und dies betrifft auch den Lebensbereich der Sexualität.
Der Umgang mit dem Thema kann herausfordernd sein und wirft Fragen auf: Was bedeutet „Sexualität“ für Menschen mit Komplexer Behinderung? Wie verhalte ich mich zu dem Thema im Alltag, in der Betreuung und Pflege? Woher weiß ich, was mein Gegenüber sich wünscht oder welche Grenzen bestehen, wenn z. B. eine verbalsprachliche Kommunikation nicht möglich ist und auch andere Kommunikationswege nicht immer eindeutig zu interpretieren sind? Wie kann ich Menschen mit Komplexer Behinderung auf dem Weg zu einer (möglichst) selbstbestimmten Sexualität bestmöglich unterstützen?
Neben einer positiven Haltung zu Sexualität im Umfeld von Menschen mit Komplexer Behinderung, benötigen Unterstützungspersonen Handlungskompetenzen. Wir schauen auf die Besonderheiten der Lebenssituation des Personenkreises und ihre Auswirkungen auf die sexuelle Selbstbestimmung. Wir eruieren Herausforderungen und Gelingensbedingungen, sowie konkrete Möglichkeiten zur Unterstützung der sexuellen Entwicklung bei Komplexer Behinderung in der Praxis.
Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Fokus-Modul in besonderem Maße auf die Leitlinien 1, 4, 6 und 10 – und stärkt damit die Bedingungen für gelingende sexuelle Selbstbestimmung im Alltag.
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[26-002.1] Förderung der sexuellen Selbstbestimmung bei Komplexer Behinderung – das LIS-Konzept (2025)
rblick
Das Modul stellt das LIS-Konzept (Lust, Interesse, Stärken) als ICF-orientierten Ansatz zur Förderung sexueller Selbstbestimmung bei Menschen mit komplexer Behinderung vor. Es vermittelt Wissen und Methoden, um individuelle Wünsche zu erfassen, passgenaue Maßnahmen abzuleiten und die Lebensqualität der Zielgruppe zu steigern. Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht es sich besonders auf die Leitlinien 1, 4, 6 und 10.
Eckdaten
Datum: 18.11.2025 | Uhrzeit: 09.00-13.00 Uhr | Umfang: 5 UE | Format: Online
Referent*in: Ilona Westphal, M. Ed.
Ziele
- Sicherheit im Umgang mit dem Thema Sexualität und komplexe Behinderung gewinnen
- Individuelle Bedarfe und Wünsche systematisch erfassen lernen
- Passgenaue Maßnahmen für eine empowernde Sexualitätsbegleitung entwickeln
- Rechtliche und ethische Grundlagen kennen
Lernziele
- Sexualitätsbegleitung bei Menschen mit komplexer Behinderung ICF-orientiert gestalten
- Das LIS-Konzept (Lust, Interesse, Stärken) kennen und verstehen
- Möglichkeiten der Bedarfserhebung bei nonverbal kommunizierenden Menschen kennen
- Maßnahmen zur Förderung der sexuellen Selbstbestimmung bei komplexer Behinderung ableiten
- Transfer in den eigenen Arbeitskontext gestalten
Abstract
Die körperliche Integrität, zu der auch Sexualität und sexuelle Selbstbestimmung gehören, ist als wesentlicher Aspekt von Lebensqualität zu verstehen. Die Unterstützung einer gelebten Sexualität wird bei Menschen mit Komplexer Behinderung meist unzureichend berücksichtigt. Für die Praxis ergeben sich folgende Fragen: (a) Wie kann sexuelle Selbstbestimmung und sexuelles Erleben bei Personen mit Komplexer Behinderung, die sich nicht eindeutig mitteilen können, gezielt gefördert werden? (b) Wie kann sexuelle Selbstbestimmung und eine adäquate Sexualitätsbegleitung für die Personengruppe unter Berücksichtigung der persönlichen Wünsche ermöglicht werden?
Um Sicherheit im Thema und Handlungskompetenzen zu entwickeln, ergibt sich der Bedarf eines konzeptualisierten Vorgehens, das einerseits sexuelle Bildung von Betreuungspersonen und der betreuten Personen in den Mittelpunkt stellt und andererseits die Frage nach passgenauen, individuellen Maßnahmen zur Sexualitätsbegleitung von Menschen mit Komplexer Behinderung beantwortet. Einen ICF-basierten Ansatz bietet das LIS-Konzept (Lust, Interesse und Stärken), durch das sich die persönlichen Wünsche bzgl. des sinnlichen Erlebens einer Person erfassen und nachvollziehen lassen. Das Konzept unterstützt eine systematische Ableitung passgenauer Maßnahmen für eine empowernde, menschenrechtsbasierte Förderung der sexuellen Entwicklung von Menschen mit Komplexer Behinderung. Das übergeordnete Ziel dabei ist die Steigerung von Lebensqualität der Personengruppe. Es werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Besonderheiten der Lebenssituation der Personengruppe und daraus resultierende Herausforderungen sowie die Konsequenzen für die praktische Arbeit besprochen. Das LIS-Konzept wird gemeinsam unter die Lupe genommen, dabei wird durch die intensive Auseinandersetzung mit Elementen des Konzepts und die Besprechung individueller Anliegen ein direkter Transfer in die Praxis geschaffen.
Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Fokus-Modul in besonderem Maße auf die Leitlinien 1, 4, 6 und 10 – und stärkt damit die Bedingungen für gelingende sexuelle Selbstbestimmung im Alltag.
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[26-002.2] Förderung der sexuellen Selbstbestimmung bei Komplexer Behinderung – das LIS-Konzept (2026)
Überblick
Das Modul stellt das LIS-Konzept (Lust, Interesse, Stärken) als ICF-orientierten Ansatz zur Förderung sexueller Selbstbestimmung bei Menschen mit komplexer Behinderung vor. Es vermittelt Wissen und Methoden, um individuelle Wünsche zu erfassen, passgenaue Maßnahmen abzuleiten und die Lebensqualität der Zielgruppe zu steigern. Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht es sich besonders auf die Leitlinien 1, 4, 6 und 10.
Eckdaten
Datum: 08.05.2026 | Uhrzeit: 09.00-13.00 Uhr | Umfang: 5 UE | Format: Online
Referent*in: Ilona Westphal, M. Ed.
Ziele
- Sicherheit im Umgang mit dem Thema Sexualität und komplexe Behinderung gewinnen
- Individuelle Bedarfe und Wünsche systematisch erfassen lernen
- Passgenaue Maßnahmen für eine empowernde Sexualitätsbegleitung entwickeln
- Rechtliche und ethische Grundlagen kennen
Lernziele
- Sexualitätsbegleitung bei Menschen mit komplexer Behinderung ICF-orientiert gestalten
- Das LIS-Konzept (Lust, Interesse, Stärken) kennen und verstehen
- Möglichkeiten der Bedarfserhebung bei nonverbal kommunizierenden Menschen kennen
- Maßnahmen zur Förderung der sexuellen Selbstbestimmung bei komplexer Behinderung ableiten
- Transfer in den eigenen Arbeitskontext gestalten
Abstract
Die körperliche Integrität, zu der auch Sexualität und sexuelle Selbstbestimmung gehören, ist als wesentlicher Aspekt von Lebensqualität zu verstehen. Die Unterstützung einer gelebten Sexualität wird bei Menschen mit Komplexer Behinderung meist unzureichend berücksichtigt. Für die Praxis ergeben sich folgende Fragen: (a) Wie kann sexuelle Selbstbestimmung und sexuelles Erleben bei Personen mit Komplexer Behinderung, die sich nicht eindeutig mitteilen können, gezielt gefördert werden? (b) Wie kann sexuelle Selbstbestimmung und eine adäquate Sexualitätsbegleitung für die Personengruppe unter Berücksichtigung der persönlichen Wünsche ermöglicht werden?
Um Sicherheit im Thema und Handlungskompetenzen zu entwickeln, ergibt sich der Bedarf eines konzeptualisierten Vorgehens, das einerseits sexuelle Bildung von Betreuungspersonen und der betreuten Personen in den Mittelpunkt stellt und andererseits die Frage nach passgenauen, individuellen Maßnahmen zur Sexualitätsbegleitung von Menschen mit Komplexer Behinderung beantwortet. Einen ICF-basierten Ansatz bietet das LIS-Konzept (Lust, Interesse und Stärken), durch das sich die persönlichen Wünsche bzgl. des sinnlichen Erlebens einer Person erfassen und nachvollziehen lassen. Das Konzept unterstützt eine systematische Ableitung passgenauer Maßnahmen für eine empowernde, menschenrechtsbasierte Förderung der sexuellen Entwicklung von Menschen mit Komplexer Behinderung. Das übergeordnete Ziel dabei ist die Steigerung von Lebensqualität der Personengruppe. Es werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Besonderheiten der Lebenssituation der Personengruppe und daraus resultierende Herausforderungen sowie die Konsequenzen für die praktische Arbeit besprochen. Das LIS-Konzept wird gemeinsam unter die Lupe genommen, dabei wird durch die intensive Auseinandersetzung mit Elementen des Konzepts und die Besprechung individueller Anliegen ein direkter Transfer in die Praxis geschaffen.
Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Fokus-Modul in besonderem Maße auf die Leitlinien 1, 4, 6 und 10 – und stärkt damit die Bedingungen für gelingende sexuelle Selbstbestimmung im Alltag.
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[26-003] (Meine) Stärken stärken
Überblick
Das Modul regt dazu an, eigene Stärken, Schwächen und Grenzen bewusst wahrzunehmen und konstruktiv einzusetzen. Es zeigt, wie ein ressourcenorientierter Blick die professionelle Rolle stärkt und den Blick auf die Potenziale von Menschen mit Behinderung erweitert. Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht es sich besonders auf die Leitlinien 1, 4 und 6.
Eckdaten
Datum:21.01.2026 | Uhrzeit: 09:00–13:00 | Umfang: 5 UE | Format: Online
Referent*in: Ellen Romberg
Weitere Informationen zur Referent*in
Ziele
- Stärkung des professionellen Selbstverständnisses
- Förderung des Ressourcen-Blicks
- Auseinandersetzung mit der (sexuellen) Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung im Spannungsfeld der Sozialarbeit
- Stärken und persönliche Kraftquellen entdecken
Lernziele
- Eigene Kompetenzen, Schwächen und Grenzen reflektieren
- Ressourcenorientierung im beruflichen Alltag umsetzen
- Potenziale bei Menschen mit Behinderung erkennen und fördern
- Den Zusammenhang zwischen Haltung und Handeln reflektieren
Abstract
Die eigenen Stärken, Schwächen und Grenzen zu kennen ist im privaten wie im beruflichen Setting wichtig. Wie wichtig ist es, sich darüber Gedanken zu machen. Die eigenen Kompetenzen zu kennen und um persönliche Schwächen zu wissen, kann die professionelle Rolle erheblich stärken und uns teamfähiger machen; denn was ich nicht kann, kann vielleicht die Kollegin oder der Kollege und umgekehrt!
Die persönlichen Stärken, Schwächen und Grenzen beeinflussen unser berufliches Handeln und unsere Haltung anderen Menschen gegenüber. Dies hat Auswirkungen auf die Art, wie wir mit den Menschen umgehen, die uns „anvertraut“ sind.
Im sozialarbeiterischen Feld wird es immer wichtiger, die Ressourcen unserer Kund:innen in den Blick zu nehmen und den Defiziten weniger Bedeutung zu geben. Die Wertschätzung der vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen und die Akzeptanz der (eigenen) Unzulänglichkeiten setzt oftmals jene „Selbstheilungskräfte“ frei, die es Menschen ermöglicht, ihre persönlichen Ziele zu erreichen.
Wer die eigenen Stärken kennt – kann auch die Stärken der Menschen mit Behinderung wahrnehmen und fördern.
Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Fokus-Modul in besonderem Maße auf die Leitlinien 1, 4 und 6 – und stärkt damit die Bedingungen für gelingende sexuelle Selbstbestimmung im Alltag.
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[26-004] Behinderung für Profis
Überblick
Das Modul lädt Fachkräfte dazu ein, ihre professionelle Rolle und ihre Haltung gegenüber Menschen mit Behinderung zu reflektieren. Es stellt den Zusammenhang zwischen eigenen Erfahrungen, beruflicher Praxis und der Förderung von Partizipation und Selbstbestimmung her. Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht es sich besonders auf die Leitlinien 1, 4 und 6.
Eckdaten
Datum:04.03.2026 | Uhrzeit: 09:00–13:00 | Umfang: 5 UE | Format: Online
Referent*in: Ellen Romberg
Weitere Informationen zur Referent*in
Ziele
- Reflexion der gemachten Erfahrungen und der eigenen Haltung
- Förderung der Partizipation
- Möglichkeiten entdecken, die im partizipativen Berufsalltag Entlastung bringen
Lernziele
- Eigene Rolle und Haltung in der Begleitung von Menschen mit Behinderung analysieren
- Partizipationsfördernde Maßnahmen entwickeln
- Selbstbestimmung in verschiedenen Lebensbereichen stärken
- Berufsalltag unter inklusiven Gesichtspunkten gestalten
Abstract
Sie begleiten Menschen mit Behinderung? Was hat sie bewegt diese Aufgabe und Herausforderung anzunehmen? Wie wirken sich ihre Lebenserfahrungen auf ihre Haltung gegenüber ihren „Schutzbefohlenen“ aus?
Als pädagogische Fachkraft haben sie in der Ausbildung/Studium und Berufspraxis vieles über Menschen mit Behinderung gelernt und erlebt. Sie entscheiden z. B. in einer besonderen Wohnform und müssen den Tagesablauf vorgeben, weil viele Menschen ihrer Unterstützung bedürfen.
Inklusion und Partizipation fordern sie im Alltag zunehmend. In diesem Workshop beleuchten wir die professionelle Rolle als Unterstützungs-Person und die Rolle als Mensch mit Behinderung und stellen sie in einen neuen konstruktiven Zusammenhang.
Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Fokus-Modul in besonderem Maße auf die Leitlinien 1, 4 und 6 – und stärkt damit die Bedingungen für gelingende sexuelle Selbstbestimmung im Alltag.
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[26-005] Queere Vielfalt in der Werkstatt – Inklusion, Schutz & Empowerment
Überblick
Das Modul richtet sich an Fachkräfte in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und vermittelt Wissen sowie Handlungssicherheit zum Schutz queerer Beschäftigter vor Diskriminierung und Gewalt. Es zeigt, wie Werkstätten queerfreundlich und inklusiv gestaltet werden können – von Schutzkonzepten über Gewaltprävention bis hin zur Unterstützung bei Coming-out und Selbstbestimmung. Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht es sich besonders auf die Leitlinien 1, 4, 6, 9 und 10.
Eckdaten
Datum:MM.JJJJ | Uhrzeit: HH:MM–HH:MM | Umfang: X UE | Format: Online
Referent*in: Michael Kamphues
Ziele
- Sensibilisierung für queere Vielfalt und Gewaltschutz in der WfbM
- Erkennen und Vermeiden von Gewalt gegen queere Beschäftigte
- Handlungssicherheit im Umgang mit Gewaltvorfällen gewinnen
- Entwicklung konkreter Maßnahmen für eine queerfreundliche und sichere Werkstatt
Lernziele
- Grundlagen zu LSBTIQ+ im Kontext WfbM benennen
- Gewaltformen erkennen und richtig einordnen
- Sensibel und zielgerichtet Gespräche mit Betroffenen führen
- Rechtliche Grundlagen und Schutzrechte kennen
- Präventions- und Schutzkonzepte in der eigenen Einrichtung umsetzen
Abstract
Queere Menschen mit Behinderungen sind besonders gefährdet, Diskriminierung, Gewalt und sexuelle Übergriffe zu erleben – auch in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Oft fehlen Wissen, Schutzkonzepte oder einfach ein offenes Gesprächsklima, um Betroffene zu unterstützen.
Dieser Workshop gibt Fachkräften Wissen und Handlungssicherheit an die Hand, um queere Beschäftigte in Werkstätten aktiv zu schützen, für ihre Rechte einzutreten und eine sichere und inklusive Arbeitsumgebung zu schaffen.
Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Fokus-Modul in besonderem Maße auf die Leitlinien 1, 4, 6, 9 und 10 – und stärkt damit die Bedingungen für gelingende sexuelle Selbstbestimmung und den Schutz vor sexualisierter Gewalt im Allta
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[26-006] Die Professionsentwicklung und der Professionsdiskurs im Sozialwesen mit der Perspektive auf die sexuelle Selbstbestimmung
Überblick
Die Fortbildung thematisiert die historische und aktuelle Professionsentwicklung sowie zentrale Diskurse im Sozialwesen in Bezug auf sexuelle Selbstbestimmung. Im Fokus stehen theoretische Begründungen, fachliche Konzepte, ethische Grundlagen und praxisorientierte Strategien zur Gestaltung und Unterstützung der sexuellen Selbstbestimmung in verschiedenen Handlungsfeldern des Sozialwesens.
Eckdaten
Datum:11.03.2026 | Uhrzeit: 14:00–19:00 Uhr | Umfang: 6 UE | Format: Online
Referent*in: Prof. Dr. Heinrich Greving
Weitere Informationen zur/zum Referent*in
https://katho-nrw.de/greving-heinrich-prof-dr-phil-habil
Ziele
- Ein Verständnis für die Entwicklung eines Professionsverständnisses im Rahmen des Sozialwesens.
- Das Kennenlernen und teilweise Einüben von Konzepten zur Realisierung dieses Professionsverständnisses in Bezug auf die sexuelle Selbstbestimmung.
- Das Übertragen und kritische Reflektieren dieser Konzepte in Bezug auf die Einrichtungen und Organisationen, in denen die Teilnehmenden tätig sind.
Lernziele
- Nach diesem Modul kennen sie unterschiedliche Verständnisse zur Professionsentwicklung im Sozialwesen.
- Nach diesem Modul können sie Konzepte und Methoden, auf dem Hintergrund dieser Professionsverständnisse, unterscheiden und in Bezug auf die sexuelle Selbstbestimmung in Organisationen anwenden.
- Nach diesem Modul können sie ihr eigenen Professionsverständnis reflektieren und in Bezug auf das Themenfeld der sexuellen Selbstbestimmung weiterentwickeln.
Abstract
Diese Fortbildung im Rahmen der ReWiKs-Aktivitäten widmet sich der historischen Entwicklung und den aktuellen Diskursen professionellen Handelns im Sozialwesen aus der Perspektive sexueller Selbstbestimmung. Konkreter Ausgangspunkt ist die Frage, wie sich Professionen im Sozialwesen im Spannungsfeld von fachlichen Standards, gesellschaftlichen Erwartungen und individuellen Rechten entwickelt haben und wie diese Entwicklungen die Haltung und Praxis im Umgang mit sexueller Selbstbestimmung prägen. Die Teilnehmenden setzen sich mit zentralen theoretischen Ansätzen und ethischen Leitlinien auseinander, reflektieren eigene professionelle Rollenbilder und analysieren Handlungsansätze zur Begleitung und Unterstützung sexueller Selbstbestimmung in verschiedenen Arbeitsfeldern. Anhand von Fallbeispielen und Praxiserfahrungen werden Herausforderungen und Gelingensbedingungen diskutiert, um fachlich fundierte, reflektierte und inklusive Handlungsstrategien zu entwickeln, die den individuellen Bedürfnissen von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen gerecht werden. Die Veranstaltung bietet somit einen fundierten Überblick über die Professionsentwicklung und -diskurse im Sozialwesen mit dem spezifischen Fokus auf die sexuelle Selbstbestimmung. Folgende Methoden kommen hierbei zur Anwendung: Fachvortrag mit theoretischem Input, Gruppenarbeit und moderierte Diskussionen, Analyse von Fallbeispielen aus der Praxis, sowie Reflexionsübungen zur eigenen Haltung.
Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Fokus-Modul in besonderem Maße auf die Leitlinien 1, 4, 6 und 10 – und stärkt damit die Bedingungen für gelingende sexuelle Selbstbestimmung im Alltag.
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[26-007] Schritte zur Organisationsentwicklung im Hinblick auf die Gestaltung sexualitätsfreundlicher Organisationen
Überblick
Diese Weiterbildung zeigt praxisorientierte Schritte zur Organisationsentwicklung mit dem Ziel, sexualitätsfreundliche Strukturen, Prozesse und Haltungen in Einrichtungen zu etablieren. Behandelt werden strategische Ansätze, theoretische und konzeptionelle Grundlagen, sowie konkrete Maßnahmen, um sexuelle Selbstbestimmung nachhaltig zu unterstützen, Barrieren abzubauen und eine respektvolle, inklusive Organisationskultur zu verankern.
Eckdaten
Datum:25.03.2026 | Uhrzeit: 14:00–19:00 Uhr | Umfang: 6 UE | Format: Online
Referent*in: Prof. Dr. Heinrich Greving
Weitere Informationen zur/zum Referent*in
https://katho-nrw.de/greving-heinrich-prof-dr-phil-habil
Ziele
- Die Teilnehmenden können zentrale Schritte und Strategien der Organisationsentwicklung benennen und gezielt anwenden, um sexualitätsfreundliche Strukturen und Prozesse in ihren Einrichtungen zu etablieren.
- Die Teilnehmenden entwickeln ein vertieftes Verständnis für konzeptionelle Grundlagen und ethische Prinzipien der sexuellen Selbstbestimmung und deren Bedeutung für eine inklusive und wertschätzende Organisationskultur.
- Die Teilnehmenden sind in der Lage, organisationsbezogene Barrieren für sexuelle Selbstbestimmung zu identifizieren und praxisnahe Maßnahmen zu planen und umzusetzen, die eine nachhaltige Unterstützung und Begleitung sexualitätsfreundlicher Haltungen und organisationaler Rahmenbedingungen gewährleisten.
Lernziele
- Nach dem Modul können Sie zentrale Schritte der Organisationsentwicklung gezielt begründen, planen und umsetzen, um sexualitätsfreundliche Strukturen und Prozesse in Ihrer Einrichtung zu etablieren.
- Nach dem Modul können Sie ethische Grundlagen und Konzepte sexueller Selbstbestimmung erläutern und diese in der Gestaltung einer inklusiven Organisationskultur anwenden.
Nach dem Modul können Sie Barrieren für sexuelle Selbstbestimmung in Organisationen erkennen und konkrete Maßnahmen zur Entwicklung einer respektvollen und sexualitätsfreundlichen Haltung realisieren.
Abstract
Die Weiterbildung im Rahmen der ReWiKs-Aktivitäten vermittelt praxisorientierte Schritte zur Organisationsentwicklung mit dem Ziel, sexualitätsfreundliche Strukturen, Prozesse und Haltungen in sozialen Einrichtungen zu etablieren. Dabei werden strategische Ansätze und konzeptionelle Grundlagen – aber auch solche zur Analyse von Organisationen – vermittelt, die es ermöglichen, sexuelle Selbstbestimmung als festen Bestandteil der Organisationskultur zu verankern. Die Teilnehmenden lernen, Barrieren zu erkennen und abzubauen, die eine selbstbestimmte und wertschätzende Teilhabe an Sexualität verhindern. Im Fokus stehen die Entwicklung nachhaltiger Maßnahmen, die sowohl die Organisationsentwicklung als auch die Sensibilisierung aller Beteiligten fördern (wie z.B. solche mit dem Fokus auf Lernende Organisationen und dem Wissensmanagement in Organisationen). Schwerpunkte bilden die Begleitung und Unterstützung einer inklusiven, respektvollen Haltung gegenüber sexueller Vielfalt und die Integration entsprechender Leitlinien in bestehende Strukturen und Prozesse. Methodisch kombiniert die Weiterbildung theoretische Inputs mit interaktiven Elementen wie Gruppenarbeiten, Fallanalysen und Reflexionsübungen, um praxisnahe Handlungskompetenzen zu stärken und individuelle Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. So werden sowohl fachliche Grundlagen als auch konkrete Umsetzungsschritte vermittelt, die zur nachhaltigen Gestaltung sexualitätsfreundlicher Organisationen beitragen. Des Weiteren können Übungen zur Entwicklung von Aktionsplänen für die Umsetzung im eigenen Arbeitsumfeld und Feedbackrunden zur kollegialen Beratung und Unterstützung ei gesetzt werden.
Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Fokus-Modul in besonderem Maße auf die Leitlinien 1, 4, 6 und 10 – und stärkt damit die Bedingungen für gelingende sexuelle Selbstbestimmung im Alltag.
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[26-008.1] Traumasensibilität in Pädagogik und Organisationen (2025)
Überblick
Gemeinsam gehen wir den Fragen nach: Was ist eigentlich ein Trauma? Welche Haltung braucht es in unserer Arbeit, um Sicherheit, Verständnis und Vertrauen zu fördern? Und wie kann es einer Organisation gelingen, traumasensible Prinzipien zu verankern?
Eckdaten
Datum: 08.12.2025 | Uhrzeit: 13:00-17:00 Uhr| Umfang: 5 UE | Format: Online
Referent*in: Melanie Balle-Günthör
Weitere Informationen zur/zum Referent*in:
Ziele
- Verständnis entwickeln: Grundwissen über Trauma und Auswirkungen von unverarbeitetem Stress erwerben
- Haltung stärken: Eine traumasensible Grundhaltung kennenlernen und im eignen Arbeitsalltag reflektieren
- Handlungssicherheit gewinnen: Konkrete Impulse für eine traumasensible Arbeit erhalten
- Organisationen weiterentwickeln: Ansätze für eine traumasensible Kultur und Struktur kennenlernen
Abstract
Die Fortbildung „Traumasensibilität in Pädagogik und Organisationen“ vermittelt praxisnahes Wissen über Trauma, seine Auswirkungen und die Bedeutung einer traumasensiblen Haltung. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Grundlagen der traumazentrierten Arbeit und reflektieren, wie eigene Haltung, Verhalten und Kommunikation Sicherheit und Vertrauen fördern können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung traumasensibler Strukturen in Organisationen. Von Teamkultur über Prozesse bis hin zu konkreten Handlungsleitlinien.
Methodisch kombiniert die Veranstaltung kurze Impulsvorträge, Fallbeispiele, Reflexionsübungen und Gruppendiskussionen, sodass theoretisches Wissen direkt auf die eigene Praxis übertragen werden kann. Ziel ist es, Fachkräfte zu stärken, Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Menschen zu gewinnen, eine bewusste, empathische Haltung zu entwickeln und Impulse für eine nachhaltige, traumasensible Organisationskultur mitzunehmen.
Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Fokus-Modul in besonderem Maße auf die Leitlinien 1, 4, 6, 9 und 10 – und stärkt damit die Bedingungen für gelingende sexuelle Selbstbestimmung sowie für den Schutz und die Förderung einer traumasensiblen Organisationskultur.
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[26-008.2] Traumasensibilität in Pädagogik und Organisationen (2026)
Überblick
Gemeinsam gehen wir den Fragen nach: Was ist eigentlich ein Trauma? Welche Haltung braucht es in unserer Arbeit, um Sicherheit, Verständnis und Vertrauen zu fördern? Und wie kann es einer Organisation gelingen, traumasensible Prinzipien zu verankern?
Eckdaten
Datum: 11.02.2026 | Uhrzeit: 13:00-17:00 Uhr| Umfang: 5 UE | Format: Online
Referent*in: Melanie Balle-Günthör
Weitere Informationen zur/zum Referent*in:
Ziele
- Verständnis entwickeln: Grundwissen über Trauma und Auswirkungen von unverarbeitetem Stress erwerben
- Haltung stärken: Eine traumasensible Grundhaltung kennenlernen und im eignen Arbeitsalltag reflektieren
- Handlungssicherheit gewinnen: Konkrete Impulse für eine traumasensible Arbeit erhalten
- Organisationen weiterentwickeln: Ansätze für eine traumasensible Kultur und Struktur kennenlernen
Abstract
Die Fortbildung „Traumasensibilität in Pädagogik und Organisationen“ vermittelt praxisnahes Wissen über Trauma, seine Auswirkungen und die Bedeutung einer traumasensiblen Haltung. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Grundlagen der traumazentrierten Arbeit und reflektieren, wie eigene Haltung, Verhalten und Kommunikation Sicherheit und Vertrauen fördern können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung traumasensibler Strukturen in Organisationen. Von Teamkultur über Prozesse bis hin zu konkreten Handlungsleitlinien.
Methodisch kombiniert die Veranstaltung kurze Impulsvorträge, Fallbeispiele, Reflexionsübungen und Gruppendiskussionen, sodass theoretisches Wissen direkt auf die eigene Praxis übertragen werden kann. Ziel ist es, Fachkräfte zu stärken, Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Menschen zu gewinnen, eine bewusste, empathische Haltung zu entwickeln und Impulse für eine nachhaltige, traumasensible Organisationskultur mitzunehmen.
Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Fokus-Modul in besonderem Maße auf die Leitlinien 1, 4, 6, 9 und 10 – und stärkt damit die Bedingungen für gelingende sexuelle Selbstbestimmung sowie für den Schutz und die Förderung einer traumasensiblen Organisationskultur.
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[26-009] Philosophische Impulse für sexuelle Selbstbestimmung – Ethik, Haltung und gelebte Vielfalt
Überblick
„Einem Menschen begegnen heißt, von einem Rätsel wach gehalten zu werden“
Emmanuel Levinas
Wir behindert werdende Menschen brauchen bisweilen Unterstützung – und diese darf nicht bei Sexualität, Liebe und Partnerschaft enden. Gerade dort wird sie existenziell. Subjektzentriert, lebenswelt- und umweltorientiert blickt dieses Modul anhand von Rätseln aus der Beratungspraxis auf ethische und philosophische Dimensionen. Ganz praktisch, aktivierend und inspirierend. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit Haltung und Verantwortung im Spannungsfeld von Selbstermächtigung und professionellem Handeln.
Eckdaten
Datum:MM.JJJJ | Uhrzeit: HH:MM–HH:MM | Umfang: X UE | Format: Online
Referent*in: Helga Hedi Denu, HEP, Fachberaterin geschlechtliche Vielfalt, Moderatorin, Erlebnispädagogin, Trainerin
Weitere Informationen zur Referent*in
http://www.geschlechtliche-vielfalt.de
Ziele
- Eigene Haltung reflektieren und im Hilfesystem souveräne Entscheidungen begleiten
- Fallbeispiele aus verschiedenen Perspektiven beleuchten
- Philosophische Dimensionen in das eigene professionelle Handeln einbeziehen
- Menschlich handeln in Grauzonen von Verantwortung und Selbstermächtigung
Lernziele
Nach dem Modul können die Teilnehmenden …
-
- Alltagssituationen beleuchten und dabei queere Dimensionen wertschätzen
- Verantwortung im Kontakt mit Klient*innen bewusst wahrnehmen
- Grenzen spüren und reflektiert mit Nähe/Distanz umgehen
- Impulse aus Philosophie und Ethik in das eigene Team einbringen
- Abstract
Sie arbeiten mit Menschen, die in ihrem Leben Behinderungen erfahren – und das besonders in Bezug auf Sexualität und Geschlecht? Dabei entstehen häufig Unsicherheiten: weil Lebenswelt und Umfeld oft stellvertretend entscheiden und eigene moralische Vorstellungen übergestülpt werden. Häufig werden Verfahren zur gestützten Entscheidungsfindung nicht genutzt, sodass Selbstbestimmung eingeschränkt bleibt.
In diesem Modul erarbeiten wir kooperativ eine Haltung, die Sicherheit gibt und menschenrechtsorientiert ist. Dazu lernen wir die Perspektive des Philosophen Emmanuel Levinas kennen, der – als einziger seiner Familie den Holocaust überlebend – eine faszinierende Sichtweise auf Verantwortung für das Gegenüber entwickelte. Diese wenden wir gemeinsam auf Praxisbeispiele an. Die Teilnehmenden übernehmen verschiedene Perspektiven und vertreten diese in einer simulierten „Helferkonferenz“. Anschließend reflektieren wir Gedanken, Gefühle und Glaubenssätze im kollegialen Austausch.
Erlebnispädagogische Elemente helfen, Inhalte zu vertiefen, lockern auf, schaffen Verbundenheit und inspirieren, damit Haltungsarbeit lebendig und wirksam wird.
Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Fokus-Modul auf alle Leitlinien gelingender sexueller Selbstbestimmung-und stärkt damit die Bedingungen für gelingende sexuelle Selbstbestimmung im Alltag.
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[26-010] Haltung finden – Gewaltprävention und Verantwortung im Spannungsfeld professionellen Handelns
Überblick
Dieses Modul richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die sich mit den Grundlagen ihres professionellen Handelns auseinandersetzen wollen. Im Zentrum stehen die vier großen philosophischen Fragen – Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? – und ihre Bedeutung für Gewaltprävention, Verantwortung und professionelle Haltung. Gemeinsam werden Spannungsfelder reflektiert und konkrete Handlungsmöglichkeiten für komplexe Alltagssituationen entwickelt. Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Modul besonders auf die Leitlinien 1, 4, 6, 9 und 10.
Eckdaten
Datum:18.02.2026 | Uhrzeit: 09:00–13:00 Uhr | Umfang: 5 UE | Format: Online
Referent*in:
Michael Katzer
&
Andreas Nitsche – staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger, Sozialpädagoge BA, Organisationsentwickler MA, systemischer Organisationsentwickler (DGSF), systemischer Coach & Supervisor ( iA. DGSF)
Weitere Informationen zu den Referent*innen
Andreas Nitsche: https://trinnovation.de/
Ziele
- Antworten auf die vier großen philosophischen Fragen suchen und Verantwortung reflektieren
- Spannungsfelder professionellen Handelns beleuchten (z. B. Würde vs. Demütigung, Anerkennung vs. Missachtung)
- Möglichkeiten und Grenzen wirksamer Gewaltprävention verstehen
- Handlungsmöglichkeiten in komplexen, widersprüchlichen Situationen aufzeigen
Lernziele
Nach dem Modul können die Teilnehmenden …
- die vier philosophischen Leitfragen benennen und auf ihren Arbeitsbereich beziehen
- die eigene Rolle und das persönliche Menschenbild kritisch reflektieren
- Spannungsfelder professionellen Handelns erkennen und analysieren
- Möglichkeiten und Grenzen von Gewaltprävention im eigenen Praxisfeld einschätze
Abstract
Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?
Diese vier Fragen begegnen uns in unterschiedlicher Tiefe immer wieder im Alltag und in unserem professionellen Selbstverständnis. In diesem Modul werden wir uns mit Spannungsfeldern beschäftigen, die eine andere Perspektive, einen anderen Zugang zu dem komplexen Themenfeld von Gewalt im professionellen Rahmen ermöglichen. Das Spannungsfeld zwischen Würde und Demütigung, zwischen Anerkennung und Missachtung, zwischen Partizipation und Isolation sowie zwischen Resonanz und Entfremdung stellt einen zentralen Aspekt in der Betrachtung dar.
Wir stellen uns handlungsleitenden Fragen, die uns helfen, unserem eigenen fachlich-menschlichen Anspruch gerecht zu werden. Wir beschäftigen uns mit den Dingen, die unsere Integrität bedrohen, und mit den Einflüssen, die von strukturellen Hinterbühnen und nicht reflektierten Regeln auf unser Denken und Handeln ausgehen.
Im Rahmen der ReWiKs-Leitlinien verortet, bezieht sich dieses Fokus-Modul in besonderem Maße auf die Leitlinien 1, 4, 6, 9 und 10 – und stärkt damit die Bedingungen für gelingende sexuelle Selbstbestimmung im Alltag.
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[26-XXX] Fokus-Modul
Überblick
Eckdaten
Datum:MM.JJJJ | Uhrzeit: HH:MM–HH:MM | Umfang: X UE | Format: Online
Referent*in:
Ziele
- …
Lernziele
- …
Abstract
…
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Preise & Hinweis für ReWiKs-Lots*innen
Einzelbuchung: 99 Euro inkl.MwSt.
Teilnehmer*innen aktueller ReWiKs-Lots*innen Qualifikationen: drei Fokus – Module sind im Preis inbegriffen. Nutzen Sie einfach ihre Gutscheincodes zur Anmeldung.
Preis für Absolvent*innen der vergangenen ReWiKs-Lots*innen-Fortbildungen: 89 Euro inkl.MwSt.

Exklusives Inhouse-Format: ReWiKs-Lots*innen-Fortbildung für Ihre Einrichtung
Möglichkeiten
Die ReWiKs-Lots*innen-Fortbildung können Sie jetzt auch als exklusives Inhouse-Format buchen. Wir entwickeln für Ihre Einrichtung ein individualisiertes Curriculum, das die wissenschaftlich fundierten Materialien und Erkenntnisse aus dem ReWiKs-Universum gezielt mit ergänzenden Ressourcen verknüpft.
Unser Konzept kombiniert didaktisch passgenaue Lernarrangements in einfacher und schwerer Sprache und schafft Partizipationsräume, in denen Klient*innen, Fach- und Leitungskräfte gleichermaßen zu Wort kommen. Eine optionale Organisationsanalyse liefert dabei die wirksamsten Anknüpfungspunkte für eine wirksame und nachhaltige Erweiterung der sexuellen Selbstbestimmung. Auf dieser Basis synchronisieren wir alle Fortbildungsbausteine nahtlos mit Ihren bestehenden Prozessen und Konzepten – damit die Erweiterung sexueller Selbstbestimmung nicht als Zusatzprojekt, sondern als integraler Bestandteil Ihrer Organisationskultur wirksam wird.
Setzen Sie auf eine maßgeschneiderte Qualifizierung, die wissenschaftliche Evidenz, partizipative Methodik und praxisorientierte Umsetzungsstrategien vereint – und gestalten Sie mit uns sexualitätsfreundliche Lebenswelten in Ihrer Einrichtung.
Neugierig geworden? – Lassen Sie uns ins Gespräch kommen!
Unsere Inhouse-Formate folgen keinen Standardrezepten. Jede Einrichtung, jedes Team und jede Zielgruppe bringt eigene Fragen und Rahmenbedingungen mit. Deshalb entstehen passgenaue Lösungen erst im direkten Austausch mit Ihnen.
Schildern Sie uns Ihr Anliegen, Ihre Herausforderungen oder erste Ideen – wir melden uns zeitnah, um gemeinsam ein maßgeschneidertes Konzept zu entwickeln. Auf Wunsch kombinieren wir die Fortbildung mit systemischer Organisationsentwicklung, damit neue Impulse dauerhaft in Ihrer Struktur verankert werden. Gerne prüfen wir außerdem gemeinsam Fördermöglichkeiten und beraten Sie zu passenden Finanzierungswegen.
Kontakt: rewiks@trinnovation.de
Wir freuen uns darauf, mit Ihnen sexualitätsfreundliche Lern- und Lebenswelten nachhaltig zu gestalten.
trinnovation – Buchungsportal
Einen Überlick aller buchbaren Leistungen im ReWiKs-Universum finden Sie in unserem Buchungsportal. Ob offenes ReWiKs-Forum, Medienpaketschulung oder ReWiKs-Lots*innen Fortbildung: Wählen Sie Ihren Wunschtermin und melden sich unkompliziert an. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
ReWiKs – Publikationen & Ressourcen

sexualaufklärung.de
Das Portal Sexualaufklärung bietet Informationen und Materialien zu den Themen Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung. Medien und Publikationen sind zum Download verfügbar, teils auch gedruckt bestellbar. Studien und Forschungsprojekte, die als Grundlage für Maßnahmen dienen, werden ebenfalls vorgestellt.
Die Inhalte sind über die Hauptnavigation (FORUM, Forschung, Materialien, Qualifizierung) zugänglich, ergänzt durch die passwortgeschützte ReWiKs-Plattform.
- Der nachstehende Link führt zur BIÖG ReWiKs-Projektseite

Zenodo-Veröffentlichungen
Diese Community sammelt Arbeiten, die aus den Forschungsaktivitäten der Mitglieder des ReWiKs-Projekts in der zweiten Förderphase entstanden sind. Die Arbeiten sind in deutscher Sprache sowohl in Alltagssprache als auch in Leichter Sprache.
- Der nachstehende Link führt zur Zenodo – ReWiKs-Site

ReWiKs-Plattform
Über die ReWiKs-Plattform haben Sie die Möglichkeit, das digitale Medienpaket zu bestellen. Sie erhalten Zugriff auf die Leitlinien gelingender sexueller Selbstbestimmung, sowie auf Infografiken. Außerdem können Sie (nach Registrierung) die Leichte Sprache Materialien und ausgewählte Publikationen als Print Version bestellen.
- Der nachstehende Link fürt zur ReWiKs-Plattform
FAQ
Was bedeutet ReWiKs?
ReWiKs steht für „Reflexion, Wissen, Können“ und bezeichnet einen Ansatz sowie eine Initiative zur Förderung der sexuellen Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungserfahrungen. Der Name spiegelt die drei zentralen Bausteine wider, die in den Bildungsformaten und Materialien des ReWiKs-Universums vermittelt werden: Reflexion bestehender Strukturen und Haltungen, Wissenserweiterung durch praxisnahe Informationen, und Können als praktische Umsetzung und Anwendung dieses Wissens. ReWiKs entstand im Rahmen des, vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), ehemals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geförderten Forschungsprojekts (ReWiKs: Sexuelle Selbstbestimmung und Behinderung – Reflexion, Wissen, Können als Bausteine für Veränderungen, 2014–12/2023), in dem praxisnahe Materialien und innovative Bildungsformate in Leichter Sprache und schwerer Sprache entwickelt wurden, um sexualitätsfreundliche Lebenswelten zu fördern und organisationsentwickelnde Veränderungen zu unterstützen.
Welche Zielgruppen sprechen die ReWiKs-Angebote an?
Die ReWiKs-Angebote richten sich an Menschen mit Behinderungserfahrungen, Fachkräfte aus der Eingliederungshilfe sowie Organisationen und deren Mitarbeitenden, die in diesem Bereich tätig sind. Zusätzlich können Interessierte aus Forschung und Praxis von den Materialien und Veranstaltungen profitieren.
Welche Inhalte umfasst das ReWiKs-Medienpaket?
Das ReWiKs-Medienpaket enthält Materialien zu den drei Bausteinen Reflexion, Wissen und Können. Dazu gehören u.a. die Leitlinien zur sexuellen Selbstbestimmung, Arbeitshilfen, komplette Fortbildungsformate, Themenhefte sowie praxisnahe Anleitungen zur Umsetzung und Multiplikation.
Was ist die ReWiKs-Lots*innen-Fortbildung?
Die ReWiKs-Lotsinnen-Fortbildung ist ein modular aufgebauter Zertifikatskurs, der Präsenzveranstaltungen und Online-Module kombiniert. Ziel ist es, Fachkräfte in der Eingliederungshilfe zu befähigen, sexualitätsfreundliche Lebenswelten zu gestalten. Nach Abschluss aller Pflichtmodule erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „ReWiKs-Lots*in“.
Gibt es auch Angebote für Menschen mit Behinderungserfahrungen?
Ja, wir bieten Schulungen in einfacher Sprache an, die speziell für Menschen mit Lernschwierigkeiten konzipiert wurden. Diese Schulungen vermitteln Inhalte des ReWiKs-Medienpakets zielgruppengerecht.
Kann meine Organisation eine Inhouse-Schulung buchen?
Ja, wir bieten organisationsindividuelle Schulungen an, die speziell auf Ihre Bedarfe und Kontexte zugeschnitten sind. Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen und ein unverbindliches Angebot.
Welche weiteren Leistungen bietet trinnovation an?
Neben den ReWiKs-Angeboten unterstützt trinnovation Organisationen im Sozialwesen durch:
• Systemische Organisationsentwicklung
• Systemische Supervision & systemisches Coaching
• Workshops und Bildungsveranstaltungen
• Fördermittelberatung
• Projektmanagement
• Einige Beispiele aus unserem Portfolio zur themenzentrierten Organisationsentwicklung: Partizipative Entwicklung von organisationalen Gewaltschutzkonzeptionen, Sexualitätsfreundliche Organisationen, Digitale Teilhabe und Medienkompetenz
• Weitere Informationen zu unseren Leistungen finden Sie auf unserer Website unter www.trinnovation.de.
Wie kann ich mich zu einer Veranstaltung anmelden?
Die Anmeldung zur ReWiKs-Lots*innen Fortbildung und den Fokus-Modulen erfolgt über unser Online-Buchungsportal. Dort finden Sie alle aktuell buchbaren Veranstaltungen und können sich direkt anmelden. Ein Link zum Portal ist auf unserer Website unter dem Bereich „Buchung“ zu finden.
Die Anmeldung zur Materialschulung und den offenen ReWiKs-Foren erfolgt über das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Über unser Verlinkungen werden Sie passend an die richtige Stelle navigiert.
Kann ich auch einzelne Module oder Veranstaltungen buchen?
Ja, das ist möglich. Neben unseren Komplettangeboten wie dem Zertifikatskurs „ReWiKs-Lots*in“ können Sie einzelne Module und Veranstaltungen buchen, um spezifische Themen zu vertiefen oder sich in den offenen ReWiKs-Foren bundesweit vernetzen.
Welche technischen Voraussetzungen sind für Online-Formate erforderlich?
Um an unseren Online-Formaten teilnehmen zu können, benötigen Sie:
• Einen Computer, Laptop oder ein Tablet mit stabilem Internetzugang.
• Ein Headset oder Kopfhörer mit Mikrofon für eine optimale Tonqualität.
• Eine Webcam, die in der Regel eingeschaltet sein sollte, um eine persönliche und interaktive Lernumgebung zu gewährleisten.
• Die Videokonferenzplattform Zoom: Bitte installieren Sie die neueste Version im Vorfeld der Veranstaltung und prüfen Sie die Funktionsfähigkeit. Der Zugangslink wird passend im Vorfeld an Ihre hinterlegte E-Mailadresse zugestellt.
• Ggf. vorbereitende Unterlagen: Diese werden Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Bitte legen Sie diese bereit.
• Einen ungestörten Arbeitsplatz, an dem Sie sich voll auf die Inhalte konzentrieren können.
Gibt es Teilnahmegebühren?
Einige unserer Angebote werden durch das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) gefördert und sind kostenfrei. Kostenpflichtige Module oder Veranstaltungen sind entsprechend gekennzeichnet.
Was passiert, wenn ich von einer Anmeldung zurücktreten muss?
Bitte informieren Sie uns so früh wie möglich, falls Sie nicht an einer Veranstaltung teilnehmen können. Details zu Stornierungsbedingungen finden Sie in unseren AGB´s.
Welche Netiquette gilt bei Online-Bildungsformaten?
Um einen erfolgreichen Ablauf der Online-Veranstaltungen zu gewährleisten, bitten wir alle Teilnehmenden, folgende Grundregeln zu beachten:
• Sorgen Sie für eine ungestörte Arbeitsumgebung.
• Nutzen Sie einen Computer, Laptop oder ein Tablet mit funktionierender Webcam und Mikrofon.
• Stellen Sie sicher, dass die neueste Version von Zoom installiert ist und testen Sie die Funktionalität im Vorfeld.
• Schalten Sie die Kamera in der Regel ein, um eine persönliche und interaktive Lernatmosphäre zu schaffen.
• Benennen Sie Ihre Zoom-Kachel mit Ihrem Vor- und Nachnamen und der Organisation.
• Halten Sie die vorbereitenden Unterlagen griffbereit.
• Beachten Sie die Schweigepflicht: Inhalte und persönliche Beiträge aus der Veranstaltung dürfen nicht nach außen getragen werden.
• Beteiligen Sie sich aktiv an den Diskussionen und Übungen.
• Schalten Sie Ihr Mikrofon ab, wenn Sie nicht sprechen, um Hintergrundgeräusche zu vermeiden.
• Respektieren Sie die Beiträge anderer und achten Sie auf eine wertschätzende Kommunikation.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, eine angenehme und produktive Lernumgebung zu schaffen.













